Die ganz großen Hightlights des Frühlings im Hermannshof, wie die Tulpenblüte oder der Glyzinien-Laubengang klingen langsam ab. Der Betrachter muss sich jetzt wieder mehr den vielen kleineren „Hinguckern“ zuwenden, die nicht minder faszinierend sind! Egal ob sonnige oder schattige Bereiche, frische oder trockene Standorte, es gibt viel zu sehen…

Der Diptam (Dictamnus albus) ist eine langlebige heimische Staude der sich auf trockenen bis mäßig frischen Standorten wohlfühlt. Achtung, nicht berühren: die Pflanze kann Hautreizungen auslösen!
© Cassian Schmidt
… z. B. zu sehen in der Salbei-Schafgarben-Pflanzung, hier mit Brandkraut (Phlomis maximowiczii). Die kerzenförmigen, aufstrebenden Blütenstände bilden einen reizvollen Kontrast zu den ballformigen Blüten der dazu kombinierten Laucharten (Allium `Round ’n‘ Purple´). © Cassian Schmidt
Feuchtwiesen-Pflanzung am Teich: Eine sehr dauerhafte Kombination sind, in Blautönen, Prärielilien Camassia cusickii (hell) und Camassia leichtlinii subsp. suksdorfii (dunkler) mit Sumpfwolfsmilch (Euphorbia palustris). © Cassian Schmidt
Eine sehr bewährte Pflanzengesellschaft am Europäischen Gehölzrand: Blaublühende Hyacinthoides hispanica mit filigranen Stellaria holostea, dazu Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) und Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) © Cassian Schmidt
Rutger’s Blumenhartriegel, Cornus x rutgersensis `Constellation´(links), mittig `Ruth Ellen´ und `Stellar Pink´ (rechts). Rutgers’s Blumenhartriegel sind eine Kreuzung der aus China stammenden Cornus kousa und der nordamerikanischen Cornus florida. Sie zeichnen sich durch ihre Resistenz gegen Anthacnose aus. © Cassian Schmidt
Cornus x rutgersensis `Ruth Ellen´© Cassian Schmidt
Mediterrane Halbstrauchheide, eine von der korsischen Garrigue inspirierte Pflanzung, in der zur Zeit die blühenden Zistrosen dominieren. Typisch ist die oft silbrig-graue Belaubung, der aromatische Duft vieler Pflanzen (ätherische Öle) wie z. B. bei Lavendel, Salbei, Thymian. Gelbblühend leuchtet im Hintergrund der Pfriemen-Ginster (Spathium junceum). Eine der schönsten Zistrosen ist Cistus x incanus, die Graubehaarte Zistrose, eine Kreuzung aus Cistus albidus x Cistus crispus. © Cassian Schmidt
Viele der verwendeten mediterranen Pflanzen profitieren vom Klimawandel und überstehen die Winter mit gärtnerischer Hilfe (Vlies-Abdeckung). Verwendet man ein durchlässiges, nährstoffarmes Substrat, kann man die Winterhärte positiv beeinflussen. Vorn zu sehen ist die Kretische Zistrose (Cistus creticus subsp. creticus), dahinter die n Graubehaarte Zistrose (Cistus x incanus), zu denen Euphorbia characias hervorragend passen. © Cassian Schmidt
Vor dem Gärtnerhaus blüht mit großen Blüten die attraktive Weiße Zistrose (Cistus x aguilarii), eine Kreuzung aus Cistus ladanifer und Cistus populifolius im Kübel. © Cassian Schmidt

Viele attraktive Ecken in verschiedensten Situationen

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