Pflanzen-Gattungen

  • Intersektionelle Helleborus-Hybriden
    Botanisch kann zwischen nicht-stammbildenden (acaulescenten) und stammbildenden (caulescenten) Helleborus unterschieden werden. Zur letzteren Gruppe zählen die drei Arten Helleborus argutifolius, H. foetidus und H. lividus. Die Kreuzungen der stammbildenden Hellebori untereinander oder mit der Christrose (Helleborus niger) bezeichnet man als „Intersektionelle Hybriden“. Erst in den letzten Jahren gelangen diese Kreuzungen, die das Sortiment enorm bereichern.
  • Lenzrosen-Hybriden
    Kreuzungen aus nicht-stammbildenden (acaulescenten) Hellebori wie Helleborus atrorubens, H. dumetorum, H. odoratus, H. torquatus oder H. orientalis und deren Hybriden werden als „Helleborus x hybridus“ bezeichnet. Generativ entstehende Helleborus x hybridus sind sehr variabel im Erscheinungsbild. Auslesen werden durch Teilung (ergibt nur kleine Stückzahlen) oder im Labor (für die größere Mengen) vegetativ vermehrt, um zuverlässig
  • Südamerikanische Strauchsalbei
    Die leider nicht winterharten Strauch-Salbei aus Südamerika faszinieren durch die unermüdliche Blüte wirklich bis zum 1. Frost! Im Herbst gehören sie somit zu den spätesten Blühern. Aber dann müssen sie zurück geschnitten werden und frostfrei im Kalthaus überwintert werden… Sie lassen sich hervorragend mit Sommerflor, Dahlien oder Gräsern kombinieren. Alle lieben sie sonnige Verhältnisse bei
  • Dekorative Dahlien
    Die Mühe lohnt sich, die Wurzelknollen der nicht frostharten, aus Südamerika stammenden Dahlien alljährlich im Herbst auszugraben und frostfrei zu überwintern. Sie bieten bieten ein reiches Repertoire von Farben und Formen. Von Juli bis zum Frost blühen sie unermüdlich! Im Hermannshof werden Zum Beispiel Paeonienblütige Dahlien, einfach blühende Dahlien und die trotz ihrer Füllung graziösen
  • Anmutige Herbst-Anemonen
    2007 fand eine Sichtung der Herbstanemonen statt. Die besten Sorten fanden hinterher Einzug in die den Schaugarten. Dort fühlen sie sich in wechselsonnigen oder absonnigen Situationen des Gehölzrandes wohl und bestehen dort ausdauernd. Die Wildformen der Herbst-Anemonen stammen aus China und Japan, dort kommen sie in submontanen und kollinen Höhenstufen vor. Die nomenklatorische Zuordnung der
  • Wertvolle Gerüststaude: Veronicastrum
    Die üppigen Horste, die im Garten schon ein bißchen Platz benötigen, sind sehr dauerhaft. Veronicastrum, zu deutsch Kandelaber-Ehrenpreis, kommt in Hochstaudenfluren auf mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen Böden vor. Er schätzt vollsonnige Bedingungen. Der Hermannshof war als Sichtungsstandort an der Bewertung eines Veronicastrum-Sortiments beteiligt. Mehr dazu https://www.staudensichtung.de/ergebnisse. Verbreitet ist Veronicastrum fast um den ganzen Erdball,
  • Hohe Staudenmohne
    Oft leuchtend rot und mit großen Blüten: Ein klares Signal setzen hohe Staudenmohne in jedem Garten! In der Fachwelt und in den gärtnerischen Sortimenten herrscht häufig Namensverwirrung, doch es lassen sich drei Arten der hohen Staudenmohne klar voneinander abgrenzen: Der Blut-Mohn (Papaver bracteatum), der Orient-Mohn (Papaver orientale) und der Schein-Orient-Mohn (Papaver pseudo-orientale) – Cassian Schmidt
  • Bemerkenswerte Baptisien
    Sie ist noch viel zu wenig bekannt und in Gärten verwendet: Baptisia, mit deutschem Namen Indigolupine oder Färberhülse, verdient viel mehr Beachtung! Ihr Name rüht daher, dass mit dem Pflanzenlaub Stoffe gefärbt wurden. Die aus Nordamerika stammenden winterharten Stauden haben attraktive, langblühende aufrechte Blütentrauben – lupinenähnlich! – im Frühjahr, bilden große, aufrechte Horste mit grünem